Stadtratsblog #80: 29.10.2026

Großer Andrang im Rathaus: Aufgrund der Pläne, sechs Kitas bis 2029 zu schließen, sind zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Einrichtungen sowie Eltern zur Sitzung gekommen. Am Ende wird die Entscheidung über dieses heiße Eisen vertagt.

Stadtratsblog #79: 01.10.2026

Autor Mike Altmann kann diesmal nicht dabei sein. Eine gefährliche Männergrippe zwingt ihn, mit dem Platz am Tablet vorlieb zu nehmen. Eine interessante Perspektive für eine Sitzung mit Längen.

Stadtratsblog #78: 03.09.2026

OB Ursu wird für seine zweite Amtszeit verpflichtet. In den nöchsten sieben Jahren möchte er Görlitz weiterentwickeln und wünscht sich eine klare, faire und respektvolle Auseinandersetzung. Ursu setzt auf „Konsens statt Konflikt“. Sein Wunsch ist ein Görlitz, in dem sich die Alteingesessenen wohlfühlen und in das sich Neugörlitzer verlieben.

Stadtratsblog #77: 25.06.2026

Eine sportliche Sitzung vor den Sommerferien. Nach drei Jahren liegt eine aktuelle Leitplanung für unsere Sportstätten vor. Und der NFV Gelb-Weiß Görlitz bekommt einen Pachtvertrag bis 2040 für die „Junge Welt“.

Stadtratsblog #76: 28.05.2026

Kurz vor dem zweiten Wahlgang irrt insbesondere AfD-Stadtrat Garten gleich mehrfach durch das kommunalpolitische Dickicht. Am Ende gibt es dennoch positive Aussichten für zahlreiche städtische Vorhaben.

Europa beginnt auf dem Schulweg

Bei einer gemeinsamen Stadtratssitzung von Görlitz und Zgorzelec haben Oberbürgermeister Octavian Ursu und sein Amtskollege Rafał Gronicz eine Absichtserklärung unterzeichnet, die den Schulbesuch über die Neiße hinweg deutlich erleichtern soll. Ein Meilenstein, an dem auch unsere Fraktion ihren Anteil hat und der den Kampf von mutigen Eltern in den letzten Jahren würdigt.

Stadtratsblog #75: 30.04.2026

Kurz vor der OB-Wahl versucht sich die AfD an zwei Skandälchen und scheitert kläglich. Es überwiegen positive Botschaften: Wir bekommen 1,3 Millionen für die Sanierung der Jahnsporthalle und unsere neuen Trams werden moderner und besser als gedacht.

Görlitz ergattert Millionen für Jahnhalle

Gute Nachricht für den Sport in Görlitz: Die Sanierung der Jahnsporthalle rückt näher. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat am 22. April 2026 entschieden, das Projekt mit rund 1,3 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ zu unterstützen. Das entspricht einer Förderquote von 48 Prozent bei geplanten Gesamtkosten von rund 2,7 Millionen Euro.

Oberbürgermeister Octavian Ursu spricht von einem wichtigen Erfolg, gerade angesichts der enormen Konkurrenz bundesweit. Jetzt geht es darum, die Gesamtfinanzierung zu sichern und die nächsten Schritte in den städtischen Gremien vorzubereiten.

Noch ist Geduld gefragt: Ein konkreter Baubeginn steht erst fest, wenn der Förderbescheid vorliegt und die Finanzierung vollständig geklärt ist. Die Bauzeit wird aktuell auf rund 18 Monate geschätzt. Sobald es einen verbindlichen Zeitplan gibt, will die Stadt mit Schulen und Vereinen über Ausweichmöglichkeiten sprechen.

Die Jahnsporthalle ist für Görlitz von zentraler Bedeutung. Als einzige Dreifeldhalle mit über 475 Zuschauerplätzen ist sie Trainings- und Spielstätte für mehr als 1.000 Sportlerinnen und Sportler, von Handball über Basketball bis Volleyball, Crossminton und im Winter Fußball. Auch für die benachbarte Friedrich-Ludwig-Jahn-Schule ist die barrierefreie Halle unverzichtbar.


Archivaufnahme 2019: Punktspiel der Handballer von Koweg Görlitz

Geplant ist eine umfassende Sanierung. Dach und Fassade werden erneuert, ebenso die Elektro- und Beleuchtungstechnik inklusive Brandschutz. Die Lüftungsanlage wird modernisiert, ein neuer Hallenboden mit Fußbodenheizung eingebaut und auch eine Photovoltaikanlage ist vorgesehen. Ziel ist auch eine deutlich bessere energetische Effizienz.

Unser Statement als Fraktion Motor Görlitz/Bündnisgrüne/SPD:

Ein großes Lob an die Stadtverwaltung, dass sie diese Chance erkannt und einen erfolgreichen Antrag gestellt hat. Gleichzeitig zeigt der Vorgang aber auch ein strukturelles Problem: Es ist schade, dass Kommunen auf die Jagd nach Fördermitteln gehen müssen, um ihre Infrastruktur instand zu halten. Eine auskömmliche Finanzausstattung durch Bund und Land wäre der bessere Weg – denn vor Ort weiß man am besten, welche Aufgaben zu erfüllen sind.

Im nächsten Schritt geht es darum, zügig die Gesamtfinanzierung zu sichern. Für die anstehende Bauphase ist uns wichtig, dass die Abstimmung mit den Sportvereinen eng und frühzeitig erfolgt. Bei einer Bauzeit von 18 Monaten wird es zwangsläufig Einschränkungen geben. Hier werden alle Vereine auf die Zähne beißen und zusammenhalten müssen.

Wichtig ist aus unserer Sicht auch eine kluge Bauplanung: Im Idealfall werden zweimal die spielfreien Zeiten in der warmen Jahreszeit genutzt, damit es so wenig Einschränkungen wie möglich für den Spielbetrieb gibt.

Faktencheck zu Waidhaus-Video der AfD

Sebastian Wippel, AfD-Kandidat für die Görlitzer Oberbürgermeisterwahl wittert Steuerverschwendung am Waidhaus. Skandal oder Milchmädchenrechnung? Ein Faktencheck.

Stadtratsblog #74: 26.03.2026

Der vielleicht älteste Kreisverkehr der Welt wird saniert – der Brautwiesenplatz. Ebenfalls Thema in Stadtrat: Der Wohnungsbauturbo und seine mögliche Anwendung in Görlitz.